28.07.2020 in Bundes-SPD

Wir trauern um Hans-Jochen Vogel

 

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um Hans-Jochen Vogel.
Wir verlieren mit ihm einen großen Sozialdemokraten, einen überzeugten und überzeugenden Mitstreiter, der die SPD und unser Land in den langen Jahrzehnten seines Wirkens entscheidend geprägt hat. Er war uns immer ein zuverlässiger, selbstloser Freund und Ratgeber. Unsere Demokratie hat einen der meinungsstärksten und gestaltungskräftigsten Politiker ihrer Geschichte verloren.
Hans-Jochen Vogel wurde 1926 geboren. Er gehört zu der Generation von Politikern, deren Antrieb es nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und der Shoah war, Politik im Sinne des Versprechens „Nie wieder Krieg“ zu gestalten. Als Parteivorsitzender war ihm die Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms – des Berliner Programms von 1989 – ein Herzensanliegen. Ihm kam in den Jahren danach die historische Aufgabe zu, aus SDP und SPD eine gesamtdeutsche SPD zu entwickeln.
Wir werden Hans-Jochen Vogel vermissen und blicken mit großem Respekt und großer Dankbarkeit zurück. Deutschland und die SPD haben Hans-Jochen Vogel viel zu verdanken. In seinem Leben hat er stets Partei für Menschen ergriffen und wie kaum ein anderer für Verständnis und Fürsorge, Demokratie und Menschlichkeit gestritten. Seinem Beispiel hoher moralischer Integrität und nimmermüdem Einsatz für das Gemeinwohl fühlen wir uns verpflichtet.
Wir blicken mit Trauer und auch mit Stolz auf das Leben unseres Freundes und Wegweisers zurück. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

18.07.2020 in Landes-SPD

Rotes Netz Berlin gestartet

 

Das Rote Netz ist unsere digitale Mitgliederplattform und bietet Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Kommunikation.

Jede Abteilung und jeder Kreis hat im Roten Netz einen eigenen sog. "Raum" für ihre/seine Parteiarbeit. Auch die Arbeitsgemeinschaften und Fachausschüsse haben im Roten Netz Räume. Diese Räume sind grundsätzlich geschlossen - wer mitarbeiten möchte, kann im Roten Netz einen Beitrittsantrag stellen.

Jeder Raum hat Administratoren. Administratoren haben vor allem die Aufgabe, die Beitrittsanfragen der Mitglieder zu beantworten. Diese Aufgabe wird in der Regel von den Internetbeauftragten, den Mitgliederbeauftragten oder den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands übernommen wird. Die Mitglieder der Abteilung werden nicht automatisch Mitglied des Raumes, sondern können dem Raum aktiv beitreten, nachdem sie eine Mitgliedschaftsanfrage gestellt haben.

Im Infoportal haben wir eine sehr übersichtliche und gut verständliche Anleitung für den Einstieg ins Rote Netz Berlin bereitgestellt. Zum Start werden regelmäßig Online-Einführungen angeboten. Für die nächste Einführung ins Rote Netz am 23.07.2020 sind noch Plätze frei.

12.07.2020 in Berlin

Michael Müller zur Coronakrise

 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller zieht aus der aktuellen Situation folgendes Fazit: 

Die Gesetze der Globalisierung und des Wirtschaftsliberalismus sowie das Postulat der „economy first“ haben in der Corona-Krise versagt. Das kann man einfach nur feststellen - oder daraus den Anspruch einer neuen solidarischen Wirtschaftsordnung mit einem starken Staat und einer kommunalen Daseinsvorsorge ableiten. Letzteres kann eine soziale und demokratische Antwort auf diese Krise sein. Wir in Berlin haben einmal mehr gezeigt, dass wir solidarisch füreinander einstehen, dass Ausdauer, Flexibilität, Kreativität und Zuverlässigkeit zu unserer Stadt, zu unserer Berliner DNA gehören. Aber viele Menschen ringen jetzt um ihre Existenz, sorgen sich um ihre Zukunft.

Den vollständigen Beitrag kannst Du hier lesen.

04.07.2020 in Bundes-SPD

Kohleausstieg und erneuerbare Energien

 

Wie vor 20 Jahren beim Atomausstieg ist es uns gelungen, den drängenden Abschied von einer die Umwelt belastenden Technologie im gesellschaftlichen Konsens zu vereinbaren – mit Kraftwerksbetreibern und Klimaschutzverbänden, mit Beschäftigten und ihren Gewerkschaften. Wir machen mit dem Kohleausstieg einen großen und wichtigen Schritt für den Klimaschutz – und gestalten ihn gleichzeitig erträglich für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Menschen in den betroffenen Regionen. Wir starten mit den ältesten und „schmutzigsten“ Meilern und spätestens 2038 wird das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet sein. Das ist der Kompromiss, der in der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (KWSB) gemeinsam mit Umweltverbänden, Energiewirtschaft, Gewerkschaften, Industrieverbänden und Wissenschaft erarbeitet wurde. Ein guter Kompromiss, der von verschiedenen gesellschaftlichen Interessengruppen getragen wird – und über Partei- und Ländergrenzen hinweg.

Es sind viele ­– berechtigte – Interessen, die wir in Einklang gebracht haben. Aber machen wir uns nicht vor: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Denn wir müssen noch viel schneller werden beim Ausbau der Erneuerbaren. Und auch hier wird es Widerstände geben. Denn grünen Strom wollen alle. Aber das Windkraftrad in der Nähe oder die notwendige Stromtrasse nur wenige. Auch hier müssen wieder Interessen zusammengebracht werden. Ausführliche Informationen zum Themenkreis Kohleausstieg - Strukturwandel - erneuerbare Energien findest Du hier.

28.06.2020 in Europa

Europa solidarisch voranbringen

 

In wenigen Tagen übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft – in einer Zeit, die für Europa richtungsweisend sein dürfte, und zwar vor allem in den Fragen: Wie bewältigen wir diese aktuelle Krise? Wie gehen wir aus ihr hervor? Und was bedeutet das für den Zusammenhalt in Europa? Für uns heißt das: Große Aufgaben, aber mindestens auch ebenso große Chancen.
 
Wir wollen die Ratspräsidentschaft nutzen, damit Europa gestärkt aus der Krise kommt und fit für die Zukunft wird. Weg vom Klein-Klein einzelstaatlicher Egoismen, die am Ende niemanden weiterbringen, sondern alle nur bremsen und schwach machen. Hin zu mehr Gemeinsamkeitmehr Zusammenhaltunsere Stärken zusammenbringen. Denn diese Krise überwinden wir entweder gemeinsam oder gar nicht.

Eine Darstellung unserer Schwerpunkte findest Du hier.

Jetzt spenden!

Wenn Du jetzt direkt an die SPD vor Ort in Schmargendorf spenden möchtest, dann überweise bitte Deinen Spendenbeitrag an

Empfänger: SPD Abteilung 96 Schmargendorf

IBAN: DE08 1005 0000 0191 1543 18

BIC:   BELADEBEXXX

Verwendungszweck: Spende an Abteilung 96

Wir freuen uns sehr über Deine Unterstützung. Vielen Dank!

Folgen Sie uns

auf Instagram

Jetzt spenden!

Wenn Du jetzt direkt an die SPD vor Ort in Schmargendorf spenden möchtest, dann überweise bitte Deinen Spendenbeitrag an

Empfänger: SPD Abteilung 96 Schmargendorf

IBAN: DE08 1005 0000 0191 1543 18

BIC:   BELADEBEXXX

Verwendungszweck: Spende an Abteilung 96

Wir sind froh und dankbar für jede Spende und freuen uns sehr über Deine Unterstützung! Vielen Dank.